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9.4.06 17:04, kommentieren

Der Versprecher

Was hab ich schon lange nicht mehr meine Gitarre angefasst. Gestern sagte ich, ich müsse dringend mal wieder was machen, meine Vorhaut habe sich schon zurück gebildet.

Deine Vorhaut? Es lag plötzlich ungemeine Irritation in der Luft. Mein Gegenüber schaute mich überascht an. Ja, ich wußte gar nicht was der von mir wollte. Hier, ich zeigte sie ihm, meine Finger. Dann viel mir wieder das Wörtchen Vorhaut ein. Hornhaut wollte ich ja eigentlich sagen. Die Hornhaut ist dünner geworden, ich tat als wäre nichts. Du hast Vorhaut gesagt, du Vogel. Allgemeines Gelächter. Ab jetzt wurden nur noch Witze über meinen Penis gemacht, über mein wohl absonderliches Gitarrenspiel und ob ein Hornhauthobel nicht ein passendes Geschenk für mich sei.

Heute spiele ich wieder Gitarre, mit wenig Hornhaut an meinen Fingern. Meine Vorhaut hat sich nicht verändert. Bildet die sich etwa auch zurück wenn man lange nicht mehr ..?

4 Kommentare 5.4.06 13:47, kommentieren

Wo Wagner?

Wo steckt Franz Josef? Muß ich mir jetzt etwas selber doofe Prominente ausdenken, denen ich doofe Briefe schreibe? Hat der Urlaub? Lange Sauftour? Ich hoffe er ist nicht krank...


4.4.06 23:26, kommentieren

Träumst du noch, oder stirbst du schon?

Unfälle passieren häufig. Wie ich so im Lastenaufzug unserer schönen Firma nach oben fahren will, werde ich von der plötzlich nach vorn rollenden, schweren Palette erwischt und gegen die Tür gedrückt. Dies ist ein Lastenaufzug. Da fehlen von innen die Türen. Das Ding fährt los, ich klebe mit einer Hälfte meines Gesichtes an dem kalten, glatten Metall, die innenseite der Außentür. Mein Gesicht verformt sich, die Metalltür schleift an mir entlangt. Dann ist die Tür zu ende. Der Übergang zur Wand ist besonders brutal, es sind ein paar schmerzhafte Schraubmuttern im Weg. Weiter gehts über die Wand. Sie ist billig verputzt mit einigen Rillen und mehreren Unebenheiten. Ich komme mir vor wie in einem Didi Hallervorden-Film. Plötzlich rollt die schwere Palette zurück und befreit mich. Meine Wange ist aufgerissen und mein Blut hinterlässt eine breite Spur an Türen und Wand. Die Tür vom Obergeschoss ist nun vor mir. Ich sehe dort keine einzige Schraube. Der Aufzug hält an. Die Palette brüllt: Du blöde Sau, rollt mit voller Kraft nach vorn und kickt mich aus dem Aufzug. Ich liege mit meinem halb zermatschten Gesicht auf dem kalten Lagerboden, wo mich unser saublöder Azubi saublöd angrinst. Na, haste Lui geärgert? Dann erwache ich.

Meine Wange ist nicht blutig. Keine Palette oder Azubis in sicht. Mein Radiowecker wacht knapp nach mir auf und haut mir einen blöden Spruch nach dem anderen um die Ohren. Heute ist Montag. Die meisten haben schlechte Laune, Montags. Schon seit Jahren. Und ich mache da mit. Seit Jahren. Mein Gott... Dann also los...

3 Kommentare 3.4.06 22:03, kommentieren

Anna

Mich hat´s erwischt. Sie fühlt sich wahnisinnig sexy an. Sie ist wunderschön, ihre weiße Haut fließt wie Milch durch meine ausgestreckten Finger. Sie strahlt mich an. Ihre Hinterseite ist knackig und elegant, wie kalter Chrom. Sie wird Wild, wenn ich meinen Daumen über den Mittelpunkt ihres Körpers gleiten lasse. Ein leichter aber bestimmender Druck an der richtigen Stelle und sie tut was ich will.

Ihr Name ist Anna, den hat sie auf dem Rücken eingraviert. Sieht sehr hübsch aus. Ursprünglich war Sie mal ein Er. Bis man ihn getrennt hat, von seinen eine Milliarde Brüdern auf der Welt. Die konnten nicht für ihn dasein, als er mit dieser Gravur zur Frau gemacht wurde. Vielleicht ist sie etwas knabenhaft, aber mit ihrem unschuldigen Liebreiz beseelt, hat sie mich um ihre kleinen Ohrhörer gewickelt.

Warum mein IPod Anna heißt? War ´n Schnäppchen. Die echte Anna wollte ihn nicht mehr. Jetzt ist sie mein. Ob ich noch klar bei Verstand bin? Nein! Ich bin Besitzer eines IPod´s.

 

3 Kommentare 1.4.06 01:57, kommentieren

Lesen?

webpromo big rund

Ich wurde gebeten für mindestenshaltbar einen Beitrag zum Thema Digital zu schreiben. Zu lesen ist dieser Text nun zwischen den wunderbaren anderen Texten über diese Thema in dem Online-Magazin. Hier schreiben Journalisten und Blogger nebeneinander ihre Beiträge.

Ich persönlich möchte die Aufmerksamkeit noch auf diesen Beitrag lenken, den ich Gott sein dank nicht geschrieben habe. Nicht weil er schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Nur sehe ich mich als Verkäufer in diesem Text. Und so sehr ich auch das Gegenteil beweisen möchte... Es ist meistens doch eher so wie Maximillian es geschildert hat.

Wunderbare Ideen, und das Thema sehr gut getroffen hat Sabbeljan. Er ist vielleicht ein bißchen selbstverliebt in diesem Text, passt aber hervorragend. Schließlich hat er auch die ganzen tollen ideen.

Es gibt aber auch noch Beiträge wie diesen, von Barbara A. Lehner. Der hat zwar nichts mit Digital zu tun, ist aber absolut lesenswert. Ich mag´s, wenn die Fantasie ein wenig ausbricht.

Frau Fragmente stellt in ihrem Text die Frage ob das Internet einem wirklich einen Menschen nahe bringen kann. Das macht sie so gut, das man ihren Beitrag tatsächlich mehrmals liest.

Alles in allem findet man hier unterhaltsame und informative Blogs, die von Leuten beschrieben werden, die wirklich gerne Schreiben. Und das machen sie wunderbar. Wunderbar lautete auch das Thema der letzten Ausgabe von mindestenshaltbar. Man kann sich in aller Ruhe dort umschauen und auch ältere Beiträge im Archiv nachlesen.

So, jetzt habe ich den Lesern dieses Blog´s mindestenshaltbar ein wenig näher gebracht. Bitte weitersagen!

1 Kommentar 30.3.06 22:04, kommentieren

Ich habe frei, du ARSCH!!!

Ok, ich schlafe dann immer lang. Ich verpasse den Morgen. Macht mir nichts, der Morgen war heute sowieso nicht besonders. Wir sind von Wolken zu gedeckt.

Da dachte sich mein ungeliebter Nachbar von der Ostseite, er möchte dringend Bohren. Oder schleifen. Oder was auch immer er da macht. Auf jeden fall lässt er sich Zeit: Rööhhhr. Röhröhröhröhr. Röööööhhhhhhhhhhhr. Röööhhhrpengröhröhröhr... mal leiser, mal lauter. Der macht das andauernd. Ungefähr seit einem halben Jahr. Ihn habe ich noch nie gesehen. Nur sie - Ich gebe zu solchen Frauen kein Kommentar ab. Die sollen aufhören da rum zu röhren. Welche Arbeit im Haus macht solche Geräusche? Vor allem, warum machen die das schon so lange? Was haben die denn noch zu renovieren? Meistens bin ich ja nicht hier. ABER HEUTE SCHON. Sie sind wie die berühmten Garten-Nazis. Nur eben im Haus. HausNazis. Es besteht keine Notwendigkeit die Wände am Wackeln hindern zu wollen. Und sie dabei zum Wackeln zu bringen. Oder zu löchern. Affen!

Ich habe die Musik etwas lauter gestellt. Also sehr laut! Jetzt ist hier so ein Krach in der Bude, dass die Polizei sich gar nicht entscheiden könnte, wo sie zuerst hin soll. Mir sind die Nachbarn von der Westseite lieber. Ein langweiliges Lehrerpärchen. Die haben den kleinsten Garten hier, und darin spielen sie im Sommer Golf. Das gefällt mir.

29.3.06 13:58, kommentieren