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Liebe Berliner Schulleiterin,

was h?re ich, Ihnen steigen Ihre Sch?ler auf?s Dach? Deswegen wollen Sie die Schule zu machen? Sind Sie denn v?llig verr?ckt geworden?

Die werden frei auf der Stra?e herumlaufen und schaden anrichten. Davon m?ssen Sie sie abhalten, Frau Schulleiterin. Sie schaffen dass, Sie sind doch eine Respektsperson.

Bringen Sie ihren Sch?lern doch mal bei, was Liebe ist. Jedem einzelnen. Und zwar Einen nach dem anderen. ?bringens, ein paar von denen sind sicher beschnitten. Und wenn die lieben kleinen nicht mitmachen wollen, dann machen Sie sie eben gef?gig. Sie w?ren da nicht die erste.

Sie k?nnten nebenbei noch ?nen schnellen Cent verdienen. Ist das nichts? Eine Villa im sch?nen M?nsterland und schon sind Ihre Sorgen vergessen. Da w?rde ich Sie dann besuchen und wir besaufen uns, bis wir Schmetterlinge sehen die spiralf?rmig ihre Farbe wechseln.

Herzlichst

Ihr J. B. Barn

31.3.06 01:34, kommentieren

Lesen?

webpromo big rund

Ich wurde gebeten für mindestenshaltbar einen Beitrag zum Thema Digital zu schreiben. Zu lesen ist dieser Text nun zwischen den wunderbaren anderen Texten über diese Thema in dem Online-Magazin. Hier schreiben Journalisten und Blogger nebeneinander ihre Beiträge.

Ich persönlich möchte die Aufmerksamkeit noch auf diesen Beitrag lenken, den ich Gott sein dank nicht geschrieben habe. Nicht weil er schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Nur sehe ich mich als Verkäufer in diesem Text. Und so sehr ich auch das Gegenteil beweisen möchte... Es ist meistens doch eher so wie Maximillian es geschildert hat.

Wunderbare Ideen, und das Thema sehr gut getroffen hat Sabbeljan. Er ist vielleicht ein bißchen selbstverliebt in diesem Text, passt aber hervorragend. Schließlich hat er auch die ganzen tollen ideen.

Es gibt aber auch noch Beiträge wie diesen, von Barbara A. Lehner. Der hat zwar nichts mit Digital zu tun, ist aber absolut lesenswert. Ich mag´s, wenn die Fantasie ein wenig ausbricht.

Frau Fragmente stellt in ihrem Text die Frage ob das Internet einem wirklich einen Menschen nahe bringen kann. Das macht sie so gut, das man ihren Beitrag tatsächlich mehrmals liest.

Alles in allem findet man hier unterhaltsame und informative Blogs, die von Leuten beschrieben werden, die wirklich gerne Schreiben. Und das machen sie wunderbar. Wunderbar lautete auch das Thema der letzten Ausgabe von mindestenshaltbar. Man kann sich in aller Ruhe dort umschauen und auch ältere Beiträge im Archiv nachlesen.

So, jetzt habe ich den Lesern dieses Blog´s mindestenshaltbar ein wenig näher gebracht. Bitte weitersagen!

1 Kommentar 30.3.06 22:04, kommentieren

Harsche Selbstkritik

Sonnentiger (29.3.06 17:13)
WIESOOOOOO verschoben!!!?!! jetzt muss ich noch eine Link in Favoriten speichern!! Weitere Mausbewegungen! und Klicks!


Joshua / Website (29.3.06 23:56)
Das tut mir leid. Ich bin halt ein bi?chen umst?ndlich. Ich hoffe du hast keine Gicht. Dann t?t?s mir nochmal so leid.


Sorry Sonnentiger. Hab alles wieder r?ckg?ngig gemacht. Diese Idee mit dem zweiten Blog f?r "post von joshua" war einfach Schei?e. Ich gebe alles zu und habe damit mal wieder gezeigt, wie wenig Sinnvoll man seine Zeit rumbringen kann.

1 Kommentar 30.3.06 20:38, kommentieren

Lieber Fernsehstar XY,

was soll dieser theatralische Scheiß, sie sind Günther Jauch. Das weiß doch jeder.

Ich bin heilfroh, das ich nicht so berühmt bin. Das ich nicht dauernd mit meinen Anwälten reden muß, nur weil ein paar einsame Menschen unbedingt sehen müssen, wie glücklich ich bin. Ich bin heilfroh, das ich nichtmal glücklich bin. Sonst wäre ich darüber so froh, das ich glatt den Bezug zur Realität verlieren würde.

So sitze ich nun da, in meiner kleinen, schäbigen Kellerwohnung und beantworte alle Fragen zu Wer wird Millionär. Und wenn ich dann befriedigt abschalte, sind sie mir wieder egal und ich wende mich wieder meiner eigenen Einsamkeit, meinem Hunger, meinem Leid zu und lasse mich ordentlich vollaufen. Und dann gehe ich für´ne halbe Stunde im Bademantel zur nächsten Pommesbude und Quatsch den Pommeswirt voll.

Herzlichst

Ihr J. B. Barn

2 Kommentare 30.3.06 00:05, kommentieren

Ich habe frei, du ARSCH!!!

Ok, ich schlafe dann immer lang. Ich verpasse den Morgen. Macht mir nichts, der Morgen war heute sowieso nicht besonders. Wir sind von Wolken zu gedeckt.

Da dachte sich mein ungeliebter Nachbar von der Ostseite, er möchte dringend Bohren. Oder schleifen. Oder was auch immer er da macht. Auf jeden fall lässt er sich Zeit: Rööhhhr. Röhröhröhröhr. Röööööhhhhhhhhhhhr. Röööhhhrpengröhröhröhr... mal leiser, mal lauter. Der macht das andauernd. Ungefähr seit einem halben Jahr. Ihn habe ich noch nie gesehen. Nur sie - Ich gebe zu solchen Frauen kein Kommentar ab. Die sollen aufhören da rum zu röhren. Welche Arbeit im Haus macht solche Geräusche? Vor allem, warum machen die das schon so lange? Was haben die denn noch zu renovieren? Meistens bin ich ja nicht hier. ABER HEUTE SCHON. Sie sind wie die berühmten Garten-Nazis. Nur eben im Haus. HausNazis. Es besteht keine Notwendigkeit die Wände am Wackeln hindern zu wollen. Und sie dabei zum Wackeln zu bringen. Oder zu löchern. Affen!

Ich habe die Musik etwas lauter gestellt. Also sehr laut! Jetzt ist hier so ein Krach in der Bude, dass die Polizei sich gar nicht entscheiden könnte, wo sie zuerst hin soll. Mir sind die Nachbarn von der Westseite lieber. Ein langweiliges Lehrerpärchen. Die haben den kleinsten Garten hier, und darin spielen sie im Sommer Golf. Das gefällt mir.

29.3.06 13:58, kommentieren

Liebe Tornado-geschockte Hamburger,

von hier aus, aus der Mitte des Landes sah das alles beeindruckend aus. Bei euch sind zwei Menschen ums leben gekommen.

Anstatt einen uninspirierten Brief zu schreiben, über Gott und die inkonsequenz der Menschheit, anstatt zu versuchen mich oberflächlich in euch hinein zu versetzen und schnelles Mitleid zu heucheln, wende ich mich nicht an das gesammte zähe Völkchen der Hamburger, sondern spreche nur den hinterbliebenen der beiden verstorbenen Kranführer mein Beileid aus.

Herzlichst

Ihr J. B. Barn

1 Kommentar 29.3.06 12:40, kommentieren

Blitze im Frühling

ich schaff´s einfach nicht, mal pünktlich in die Falle zu gehen.

Erst jetzt wird mir klar, was ich da gestern gesehen habe. Ich fuhr von der Arbeit nach Hause und wurde dabei von lautlosen Blitzen am Horizont begleitet. Erst dachte ich die Marsianer sind gelandet und Tom Cruise rennt in einer seiner saubersten Lederjacken und einem schreienden Kind auf seinem Arm an mir vorbei. Aber es war nur eine kleine, fluchende Frau in einem Regenponcho und ihr blonder, kläffender Köter. Es hat nichts geknallt, kein wahnsinnig lautes tröten, nur ein bißchen Regen. Und dann wurde der Regen mehr. Und hörte fast gar nicht mehr auf. Das kurze Stück zwischen Garage und Haustür legte ich in vermutlich "wahnsinniger Geschwindigkeit" zurück. Trotzdem habe ich dermaßen den Arsch nass gekriegt, daß ich mich komplett mit Klamotten ersteinmal zum Abtropfen in die Dusche stellen mußte.

Der Frühling ist da! Diese Übergänge vom Winter zum Frühling, oder vom Sommer zum Herbst zum Winter werden immer stürmischer, habe ich das Gefühl. Außerdem erkläre ich den verdammten Gegenwind genau dann, wenn ich schlaftrunken mit dem Fahrrad zur Arbeit eiere, zu meiner persönlichen Hölle. Lieber Frühling, bitte den Rest der Stürme zusammen auf Morgen komprimieren. Da hab ich nämlich frei. Du alter Miesepeterich.

 

1 Kommentar 29.3.06 02:00, kommentieren